Michael Ostendorf

Michael Ostendorf

BlogTester.DE
Inhaber


Manche Menschen sehen Dinge, wie sie sind und sagen: "Warum?" Ich träume von Dingen, die es nie gab und sage "Warum nicht?" John F.Kennedy

Verlässliche Zahlen über die Anzahl der aktiven deutschen Blogs zu bekommen ist schwierig. Fest stehen dürfte allerdings: Die große Mehrzahl der Blogger verdient nur sehr wenig oder gar kein Geld mit dem Bloggen. Dass lässt sich ändern, meint Michael Ostendorf und stellt die Prognose auf, dass man es innerhalb eines Jahres schaffen kann, im Monat bis zu 5.000 Euro mit seinem Blog verdienen. Am 01.01.2014 fiel der Startschuss zu seinem Projekt mit dem er den Beweis antreten möchte. Die Zeit läuft.

Michael, stell Dich doch bitte kurz vor und erzähle doch mal, wie es zu Deiner Idee mit dem Blog-Projekt kam.

Michael Ostendorf:

Hallo Klaus, danke erst einmal für das Interesse an meinem Blog-Projekt. Zu meiner Person kann ich sagen, ich bin 42 Jahre komme aus dem schönen Münsterland und beschäftige mich nun mehr 20 Jahre schon mit dem Internet und die letzten 8-10 Jahre intensiv, wie man damit auch Geld verdienen kann. Als privaten Einblick kann ich sagen, dass ich mit meiner Lebensgefährtin und unseren 3 Jungs 11/13/15 in einem 8500 Seelen Örtchen sehr ländlich aber glücklich lebe. Des weiteren arbeite ich als Sicherheitsingenieur oder mehr bekannt als Fachkraft für Arbeitssicherheit.

 

Zur Idee „BlogTester.DE – Oder wie du von deinem Blog leben kannst“ bin ich mehr zufällig gekommen. Da ich aktiv auch noch einen anderen Blog betreibe „FitnessTester.TV“ der als Hobby-Blog gedacht war, mir dabei aber sehr schnell klar wurde, dass man auch mit einem Hobby-Blog gutes Geld verdienen kann. Dazu muß man aber ein paar Dinge beachten und erfüllen, damit das auch wirklich gut funktioniert und somit war die Idee zum BlogTester Projekt schon geboren.

 

Laut einiger Umfragen, verdienen mehr als 60% der deutschen Blogger nur als 0 - 300 Euro pro Monat. Glaubst Du, dass viele Blogger gar kein Geld verdienen möchten oder dass sie nicht wissen, wie man es richtig anstellt?

Michael Ostendorf:

Sowohl als auch – schöne Antwort oder? Natürlich gibt es Blogger, die überhaupt kein Interesse daran haben, etwas mit Ihrem Blog zu verdienen, dass sind aber wirklich nur sehr wenige. Von diesen 60% der deutschen Blogger mit 0 – 300 Euro verdienst pro Monat liegt aber der Großteil bei vielleicht gerade mal 0 – 30 Euro im Monat. Und um diese Blogger geht es – Sie wollen gerne mehr aus Ihrem Blog holen wissen aber nicht genau wie. Es wird zwar auf vielen Webseiten darüber Berichtet und es gibt auch reichlich Partner- und Affiliateprogramme aber was nützt es einem, wenn niemand oder einfach zu wenig auf deinen Blog kommen.

Sind Dir Beispiele bekannt, wo Blogger erfolgreich ihren Blog monetarisieren konnten und inzwischen auf Dauer davon gut leben können?

Michael Ostendorf:

Ja, zwar nicht persönlich aber es gibt eine ganze Menge Blogger, die mittlerweile von ihrem Blog leben und das gar nicht mal schlecht.

 

Kim-Christopher Granz aus Oldenburg mit seinem Blog-Projekt

 

http://www.designlovr.net

 

lebt davon und nach seiner eigenen Aussage sogar sehr gut.

 

Auch Mathias Kempowski mit seinem Blog-Projekt

http://geld-im-internet-verdienen-blog.de/

 

hat laut seinen Angaben im Juli 2013 – 1.174,21 Euro – mit seinem Blog verdient. Gut werden jetzt viele sagen, davon kann ich aber noch nicht leben. Man muss dabei bedenken, dass Mathias Kempowski nur ca. 10 Stunden im Monat für diesen Blog arbeitet das wiederum bedeutet einen Stundenlohn von – 117,42 Euro –. Was also wäre, wenn er anstatt 10 vielleicht 25 Stunden im Monat in seinen Blog-Projekt investieren würde?

 

Wie sieht Dein Konzept für Dein Blog-Projekt konkret aus und an wen möchtest Du Dich damit wenden?

Michael Ostendorf:

Ich werde versuchen, in diesem Jahr soviel wie möglich in Punkto – Blog Monetarisieren – zu testen um die besten Möglichkeiten für einen guten Blogverdienst zu ermitteln. Und das ganze in einem Live-Projekt. Jeder der einen eigenen Blog hat oder überlegt einen zu machen, kann von diesen Tipps profitieren. Es gibt nichts schlimmeres, wenn ein Blogger zu Anfang viel Zeit in sein Projekt steckt dann aber ganz schnell die Lust verliert, weil niemand diesen liest. Von diesen gibt es tausende die tollen Content und viel Potenzial haben aber einfach brach liegen, weil der Blogger keine Lust mehr hat. Und die Lust hat er wahrscheinlich nur verloren, weil keine Leser und kein verdienst da war.

Gehst Du davon aus, dass im Lauf der nächsten Wochen und Monate auch viel Feedback von Deinen Lesern kommen wird und wirst Du das in Deine Strategie mit einbeziehen?

Michael Ostendorf:

Oh ja, da gehe ich sogar ganz stark von aus, weil dieses schon jetzt stattfindet und dadurch schon eine interessante Kontroverse entstanden ist. Auf jeden Fall werde ich mich durch das Feedback meiner Leser leiten lassen und das ein oder andere mit ins Konzept einbauen – warum auch nicht.

 

Es gibt bei so einem Projekt keinen starren Plan eigentlich bei keiner Webseite – man sollte immer auf die sich durchaus ändernden Situationen einstellen und nicht wie in Stein gemeißelt „sein Ding“ durchziehen.

 

Gib doch den Lesern dieses Interviews gleich mal 5 handfeste Tipps mit auf den Weg. Grundvoraussetzungen für den eigenen, kommerziell erfolgreichen Blog sind …

Michael Ostendorf:

1. Sei authentisch – Ich glaube, dass steht auf wirklich jeder Seite – aber es ist auch einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Wenn du nicht davon überzeugt bist von dem was du schreibst, werden es deine Leser schnell merken und haben auch sicherlich keine große Freude, deine Texte zu lesen.

2. Habe einen Plan – ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert ist leider nicht von mir, sondern von Hannibal Smith aus Das A-Team aber mir geht es auch so. Soll heißen plane das, was du vorhast – recherchiere analysiere und lege einen Zeitplan fest, um zu sehen, wie du voran kommst.

3. Immer daran denken, bevor dein Blog startet ein Newslettersystem einzubauen. Das vergessen leider die meisten gerade am Anfang und später bleibt es dann dabei und verschenken jeden Tag „ohne“ bares Geld. Wer meinen Artikel dazu lesen möchte kann das gerne hier tun: Meine E-Mail-Listen-Strategie – Und warum sie so wichtig ist

4. Alle Monetarisierungsmöglichkeiten ausloten, denn es gibt nicht nur eine. Natürlich machen es sich viele Blogger einfach und bauen einmal den Google AdSense Code auf der Seite ein und fertig. Bekommen dann wenn es einigermaßen läuft 20-30 Euro im Monat obwohl Sie vielleicht sogar jeden Tag 100-200 Besucher haben. Da ist in so einem Fall viel mehr rauszuholen, wenn ich meinen Blog selber vermarkte, Videos mache, Backlinks anbiete usw…

5. Sozialmarketing – ganz wichtig für meinen Blog, damit ich auch mit potenziellen Lesern in Kontakt komme und bleibe. Es gibt nichts einfacheres als z.B. über Facebook, Twitter und Google+ neue Leser für meinen Blog zu begeistern und das ganze sogar kostenlos.

 

5.000 Euro im Monat mit dem eigenen Blog verdienen zu wollen ist ein hohes, selber gesetztes Ziel von Dir. Mit welchem zeitlichen Aufwand (pro Monat) ist dies Deiner Meinung nach zu erreichen und was ist sonst noch dazu nötig?

Michael Ostendorf:

Aller Anfang ist schwer und gerade jetzt in der Startphase sind da durchaus 35-45 Stunden für anzurechnen. Das Problem dabei ist, dass einige Dinge sich einfach nicht zeitlich beschleunigen lassen auch, wenn ich 100 Stunden daran arbeiten würde. Bis Links/Backlinks irgendwo im Index erscheinen oder Google dich vollends indexiert hat – darauf hat man keinen großen Einfluss.

Aber ich bin guter Dinge, da ich heute gesehen habe, dass BlogTester.de seinen ersten Umsatz generiert hat. Und seien wir doch mal ehrlich der erste Euro ist doch immer noch der schönste. Ich freue mich riesig darüber, das nach 15 Tagen schon Umsatz da ist – wieviel genau ich verdient habe kannst du hier nachlesen: Erster BlogTester-Verdienst

 

Vielen Dank für das Interview Michael und viel Erfolg für dein Projekt!

Veröffentlicht unter: Allgemein, Interviews, Marketingstrategen, Medienmacher, Vertriebsasse.

Michael Ostendorf über sein 5.000-Euro-Blogprojekt:

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